Eine Postnachsendung sorgt dafür, dass viele an die bisherige Anschrift gerichtete Briefe vorübergehend zur neuen Adresse gelangen. Sie eignet sich vor allem bei einem Umzug, kann aber auch bei längerer Abwesenheit sowie in Betreuungs- oder Sterbefällen nützlich sein. Für eine reibungslose Einrichtung kommt es auf vollständige Angaben und einen ausreichenden Vorlauf an.
Eine klare Zusammenfassung gibt es direkt bei https://nachsendeauftrag.help/blog/nachsendeauftrag-einrichten-anleitung
Schritt 1: Anlass und Starttermin bestimmen
Legen Sie zunächst fest, warum und ab wann die Briefe weitergeleitet werden sollen. Bei einem Wohnungswechsel eignet sich meist der Tag, ab dem der Briefkasten an der alten Adresse nicht mehr zuverlässig geleert werden kann.
Beim regulären Deutsche Post Nachsendeservice muss der Auftrag spätestens fünf Werktage vor dem gewünschten Beginn eingehen. Die Deutsche Post bietet den aktuellen Nachsendeservice für Privatkunden mit einer Laufzeit von bis zu sechs Monaten an. Soll die Weiterleitung anschließend fortgesetzt werden, ist ein neuer Auftrag erforderlich.
Schritt 2: Alle benötigten Angaben sammeln
Vor der Bestellung sollten folgende Informationen bereitliegen:
- vollständige alte und neue Adresse,
- gewünschter Beginn der Nachsendung,
- Namen aller betroffenen Personen,
- abweichende oder frühere Nachnamen,
- Kontakt- und gegebenenfalls Zahlungsdaten.
Beim Angebot der Deutschen Post lassen sich weitere Personen nicht nachträglich zu einem bestehenden Auftrag hinzufügen. Besonders in Wohngemeinschaften und Haushalten mit unterschiedlichen Familiennamen ist daher eine vollständige Namensliste wichtig.
Schritt 3: Bestellweg und Anbieter auswählen
Der Nachsendeauftrag kann bei der Deutschen Post online, in einer Filiale oder an einer Poststation beauftragt werden. Daneben existieren unabhängige Dienstleister, die die Einrichtung für Kunden veranlassen.
nachsendeauftrag.help ist ein unabhängiger Serviceanbieter und keine offizielle Website, Behörde oder Tochtergesellschaft der Deutschen Post. Kunden geben dort ihre alte und neue Anschrift ein; nach Anbieterangaben dauert die Dateneingabe gewöhnlich ungefähr zwei Minuten. Anschließend veranlasst der Dienstleister die Postweiterleitung bei der Deutschen Post. Die Aktivierung kann bis zu fünf Werktage dauern. Bei Verträgen ab zwölf Monaten übernimmt der Anbieter die Erneuerung gemäß den geltenden Vertragsbedingungen.
Vor dem Abschluss sollten Vertragspartner, Gesamtpreis, Leistungsumfang, Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsregeln geprüft werden.
Schritt 4: Sendungsausschlüsse berücksichtigen
Wer seine Post nachsenden lassen möchte, sollte nicht mit einer Weiterleitung sämtlicher Sendungen rechnen. Beim Deutsche Post Nachsendeservice werden grundsätzlich viele Postkarten, Briefe, Einschreiben und bestimmte Warensendungen erfasst.
Nicht regulär eingeschlossen sind unter anderem DHL-Pakete und Päckchen, Express-Sendungen sowie bestimmte Presseerzeugnisse. Auch ein Absendervermerk wie „Nicht nachsenden“ verhindert die Weiterleitung. Für das Ausland gelten zusätzliche Einschränkungen und möglicherweise weitere Entgelte.
Schritt 5: Absender direkt benachrichtigen
Die Postnachsendung ersetzt keine amtliche Ummeldung und aktualisiert keine Kundendaten. Banken, Versicherungen, Krankenkasse, Arbeitgeber und Versorgungsunternehmen müssen die neue Anschrift separat erhalten.
Kontrollieren Sie jeden weitergeleiteten Brief: Steht darauf noch die alte Adresse, sollte der Absender zeitnah informiert werden. So bleibt der Nachsendeauftrag eine praktische Übergangslösung, während die eigentliche Adressänderung Schritt für Schritt abgeschlossen wird.